Videokonferenz Konnis Schätze

Die Region hat so viele Schätze. Große, kleine, materielle, immaterielle. Gegenstände, Geschichten, Trachten, Sammlungen, kleine Archive und Museen. Viele dieser Schätze drohen verloren zu gehen. Und viele schlummern irgendwo und sind nicht zugänglich.

Dagegen will die Kommunale Allianz Würzburger Norden etwas tun und wir haben ein Projekt „ Konnis Schätze“ konzipiert. Wir haben uns mit diesem Projekt bei Heimat Digital des Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat beworben. Und es sieht gut aus. Aber man möchte sehen, dass hinter diesem Projekt nicht nur die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Region stehen, sondern auch andere Menschen. 

Daher wollen wir gerne am

Montag, den 19. April
ab 19:00 Uhr

eine Videokonferenz per Zoom durchführen.

Wer Lust hat teilzunehmen, kann sich direkt bei uns melden (info@wuerzburger-norden.de).

Kooperationskonzept für die Bauhöfe gestartet – Würzburger Norden erhält neue Förderbescheide für die weitere Zusammenarbeit

Gleich zwei Förderbescheide in Höhe von 71.400 Euro und von 35.700 Euro haben die zehn Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Würzburger Norden am 24. April vom Amt für ländliche Entwicklung Unterfranken erhalten. Neben der Fortsetzung der Umsetzungsbegleitung kann nun mit der Arbeit an einem Kooperationskonzept speziell für die Bauhöfe begonnen werden. Letzteres wird gefördert, „da wir damit die interkommunale Zusammenarbeit stärken und die Kommunen durch Kosteneinsparungen entlasten wollen“, erläuterte Baudirektor Otto Waldmann bei der offiziellen Übergabe der Förderbescheide vor dem Rathaus in Güntersleben.

Ziel des Bauhofkonzeptes ist es, zunächst eine Basisanalyse pro Bauhof vorzunehmen und dann Vorschläge für die Optimierung und die zukünftige Zusammenarbeit der Bauhöfe zu machen. Mit der Erarbeitung ist die Betriebswirtin und Erziehungswissenschaftlerin Christel Haupt von der Kommunalberatungsfirma Heyder & Partner mit Hauptsitz in Tübingen beauftragt, die bereits mehr als 120 Bauhöfe bundesweit untersucht hat. Die kommenden Wochen will die Expertin nutzen, um Daten und Fakten aller zehn Bauhöfe auszuwerten sowie persönliche Gespräche mit den Bauhofleitern und Mitarbeitern der Verwaltung zu führen. Ein Zwischenstand der Ergebnisse soll im Herbst diesen Jahres vorliegen.

„Insbesondere für die kleineren Bauhöfe mit nur wenigen Mitarbeitern ist es heutzutage schwer, die Aufgaben und Anforderungen zu bewältigen“, machten die Gemeindechefs deutlich und Bürgermeister Andreas Hoßmann aus Eisenheim verwies in diesem Zusammenhang auf den Fachkräftemangel, der auch bei den Kommunen bereits deutlich zu spüren ist: „Meine größte Sorge ist, dass ich in Zukunft kein Fachpersonal für die Wasserversorgung habe.“ Für die kleineren Gemeinden könnte daher eine gemeinsame Aufgabenerledigung als zukünftiger Lösungsansatz in Frage kommen oder eventuell sogar ein gemeinsamer Bauhof Sinn machen, wurde zum Hintergrund des Kooperationskonzeptes ausgeführt.

Für die größeren Gemeinden wie etwa Estenfeld spielt auch eine Analyse der Fremdvergaben eine Rolle, um bestimmte Aufgaben eventuell kostengünstiger selbst erledigen zu können oder die vorhandenen Maschinen und Mitarbeiter noch gezielter einzusetzen, erklärte Bürgermeisterin Rosi Schraud. Der Bürgermeister von Rimpar, Burkard Losert, sieht Ansätze zur Optimierung in der Organisationsstruktur und dass sich die Betriebsabläufe im Organigramm entsprechend widerspiegeln müssen. Für Konrad Schlier aus Bergtheim hingegen ist an der Analyse auch wichtig, „gegenüber dem Gemeinderat dokumentieren zu können, dass unser Bauhof bereits viele Arbeiten macht und ausgelastet ist.“

Würzburger Norden informiert sich bei Bauhofgemeinschaft in der Rhön

Aktuell hat sich der Würzburger Norden das Thema Kooperation der Bauhöfe vorgenommen. Wichtige Hinweise erhielten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister dazu am 30. Januar in Hohenroth bei Bad Neustadt an der Saale, wo 2018 der neue Bauhof des Zweckverbandes „Bauhofgemeinschaft Brend-Saale“ entstanden ist.

Ausführlich informierte der Hohenrother Bürgermeister Georg Straub über das Gemeinschaftsprojekt der vier Gemeinden von Hohenroth, Rödelmaier, Salz und Schönau an der Brend. Die Idee, die einzelnen Bauhöfe zusammenzulegen, war dort bereits nach der Kommunalwahl 2008 entstanden, weil man eigenständig bleiben und erste Ansätze der Zusammenarbeit innerhalb der NES-Allianz etwa beim Streusalz oder beim gemeinsamen Wassermeister ausbauen wollte. Mit Hilfe eines externen Beraters wurden zunächst eine Bestandsaufnahme und Workshops mit den Mitarbeitern durchgeführt, um Ängste und Befindlichkeiten abzubauen. 2011/12 wurde die Zusammenlegung dann Stück für Stück umgesetzt, wobei die eingebrachten Maschinen bewertet wurden.

Entgegen der ursprünglichen Annahme ist der Mitarbeiterstamm aber nicht weniger geworden, sondern mittlerweile auf 21 Personen plus Bauhofleiter und Bürokraft angewachsen, auch weil die zu erledigenden Aufgaben heutzutage größer geworden sind, führte Herr Straub aus und nannte als Beispiele die Erschießung eines kleinen Baugebietes oder die Elektrik in einem Fahrstuhl. Den Vorteil einer größeren Mannschaft gegenüber einem kleinem Bauhof mit ein bis zwei Mitarbeitern sieht er vor allem darin, dass unterschiedliche Aufgaben fachgerecht ausgeführt werden können und genügend Kapazitäten auch für dringende Fälle vorhanden sind: „Der Schlosser muss bei uns nicht mehr den Rasen mähen“, hob er hervor. Die Verrechnung mit den Gemeinden erfolgt jeweils nach Stundensätzen pro eingesetztem Mitarbeiter und Maschine.

Denkmaltag in der Burg Grumbach

Anlässlich des deutschlandweiten Denkmaltages präsentierten Schüler aus Würzburg, Unterpleichfeld und Rimpar die Ergebnisse eines schulübergreifenden Projekts mit Vorstellung von Porträts und Belagerungsmaschinen sowie von Nachbauten mittelalterlicher Möbel. Und zwar in der Burg Grumbach, wo die Ritter des Chors Castellum Hospitalis ihr Lager aufgeschlagen hatten.

Wir haben noch die Gelegenheit genutzt, um auf die Theaterveranstaltung nächsten Sonntag hinzuweisen.

EIP-Agri-Projekt wird jetzt konkret – Beteiligung noch bis 6. Juli möglich

Auf reges Interesse stieß die Informationsveranstaltung zur Vorbereitung des EIP-Agri-Projektes am 27. Mai im Bürgersaal Untereisenheim. 15 Landwirten und weiteren Teilnehmern konnte Dr. Wolfgang Patzwahl nun nach dem vorherigen Treffen Anfang Juni genauere Ausführungen über das mögliche Innovationsprojekt geben, das bis Ende Juli zur Förderung von Europäischen Innovationspartnerschaften beim Bayerischen Landwirtschaftsministerium eingereicht werden soll. Dabei soll es darum gehen, auf ausgewählten Versuchsfeldern kulturspezifische Bodenproben- und messungen durchzuführen, um dann den Landwirten mit Hilfe von digitalen Wetterdaten eine dynamische und angepasste Steuerung der Bewässerung möglich zu machen.

Konkret soll dafür eine App genutzt und weiterentwickelt werden, die von der Arbeitsgemeinschaft Landtechnik und Landwirtschaftliches Bauwesen in Bayern (ALB) entwickelt wurde. Die ALB will daher auch die Rolle des Leadpartners und die Kontoführung für das Forschungsprojekt übernehmen. Ein Jurist arbeitet zur Zeit die notwendige Kooperationsvereinbarung aus, die dann die Grundlage für die noch zu gründende sogenannte „Operationelle Gruppe“ bildet. Von Seiten der Hochschulen sind das Biomasse-Institut und das Institut für Gartenbau über Kooperationen eingebunden und Dr. Patzwahl  will das Vorhaben mit seinem Büro für Technik und Management im Wein- und Gartenbau im Hinblick auf die Ressourcen Wasser und Boden wissenschaftlich begleiten. Neben einem Gemüsebauer und einem Weinbauverein aus dem Würzburger Norden will auch ein Landwirt aus dem Aischgrund mitmachen, der Meerrettich anbaut.

Da die Projektkosten von den Beteiligten vorfinanziert werden müssen, wurde bei der Budgetplanung bewusst auf ein üppiges Maßdesign verzichtet, damit das Projekt finanzierbar bleibt, führte Dr. Patzwahl weiter aus. Die Messungen und Bodenproben können beispielsweise auf vorhandenen Karotten-Feldern oder Weinbauflächen durchgeführt werden, die dann als Versuchfelder für das Innovationsprojekt dienen. Speziell für den Gemüseanbau wird zusätzlich noch ein Düsenwagen mit Schleppschlauchtechnik von der Firma Beinlich eingesetzt und technisch angepasst. Beim Weinbau will Dr. Patzwahl auf die bereits etablierte Tröpfchenberegnung zurückgreifen. Als Einlage muss jeder Landwirt einen niedrigen vierstelligen Betrag leisten, der aber durch die Fördermittel am Ende der dreijährigen Laufzeit wieder zurückfließt. Insgesamt sind für die Projektkosten rund 250.000 Euro kalkuliert, wobei auch auch Arbeitskraftkosten der Betriebe und Verwaltungs- und Reisekosten enthalten sind. Details und noch offene Fragen will Dr. Patzwahl nächste Woche mit dem Landwirtschaftsministerium abstimmen. Wer sich noch als landwirtschaftliches Unternehmen oder Organisation beteiligen möchte, muss sich bis spätestens 6. Juli entweder direkt bei Dr. Patzwahl (wolfgang@patzwahl.de) oder bei Lilienbeckers melden, wurde vereinbart. Die notwendigen Unterschriften für den Förderantrag sollen am 18. Juli um 20:00 Uhr wiederum im Rathaus von Untereisenheim geleistet werden.

Herr Lilienbecker informierte noch über die Festlegung der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kommunalen Allinanz in der Lenkungsgruppe einen Tag zuvor, wonach die Arbeitsgruppe „Wasser & Boden“ für den Erfahrungsaustausch weiter bestehen bleiben und das EIP-Agri-Projekt begleiten soll.

Innovationen in der Landwirtschaft im Würzburger Norden – Verein „Wasser & Boden“ will sich am 28. Juni als Operationelle Gruppe gründen

Die Chance, dass die Landwirte im Würzburger Norden vielleicht bald verstärkt auf eine Unterstützung bei der Einführung innovativer wassersparender und bodenschonender Bewirtschaftung setzen können, ist nach dem Treffen der Arbeitsgruppe „Wasser & Boden“ ein Stück weit größer geworden. Die neun Teilnehmer, die am 6. Juni im Rathaus in Untereisenheim zusammen kamen, wollen dazu das Instrument der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP-Agri) nutzen und falls möglich noch bis Ende Juli mit Hilfe von Dr. Patzwahl von der Fachhochschule Weihenstephan-Triesdorf einen Förderantrag stellen. Damit lassen sich Innovationsprojekte in der bayerischen Landwirtschaft fördern, die u.a. die Ressourceneffizienz verbessern und Lösungen zu klimarelevanten Problemstellungen anstoßen – was ausgezeichnet zum Würzburger Norden passen würde. Die Fördersätze liegen hier zwischen 60 und 100 Prozent und maximal 500.000 Euro stehen pro Vorhaben zur Verfügung.
Als konkreten Ansatzpunkt sieht Dr. Patzwahl die Modellierung des Bodenwasserhaushalts, die anhand von vier bis fünf Versuchsflächen im Wein- und im Feldgemüsebau analysiert werden sollte. Auch Kartoffel- oder Zuckerrübenfelder könnten zum Einsatz kommen. „Aufgrund von kulturspezifischen Bodenuntersuchungen und dem digitalen Abgleich mit den Daten der Wetterstationen wird eine dynamische und angepasste Steuerung der Bewässerung möglich“, führte er als wichtigsten Vorteil für die Landwirte aus. Aber auch für die Kommunen und für den Naturschutz ist es positiv, wenn das (Grund-)Wasser sparsamer eingesetzt wird. Dafür komme an Technik im Weinbau zum Beispiel die Tröpfchenbewässerung und im Feldgemüsebau der Düsenwagen mit Schleppschläuchen zum Einsatz, über die wir schon beim Besuch der Vinaqua-Projektes in Volkach und bei der Vorstellung der Firma Beinlich Beregnung in Bergtheim an früherer Stelle berichtet haben.
Voraussetzung für eine Förderung durch EIP-Agri ist die Gründung von sogenannten „Operationellen Gruppen“, die sich aus verschiedenen Akteuren wie Landwirten, Forschern, Beratern sowie Unternehmen des Agrarsektors zusammensetzen. Hier möchten die Teilnehmer bereits am 28. Juni einen Verein als juristische Person gründen, der den Namen der Arbeitsgruppe „Wasser & Boden“ übernehmen soll. Die Vereinsgründung ist um 20:00 Uhr wieder im Rathaus von Untereisenheim geplant. Von Seiten der landwirtschaftlichen Unternehmen würden zwei Gemüse- und ein Weinbauer bzw. der Weinbauverein mitmachen. Um mindestens zwei weitere Akteursgruppen abzudecken, will Herr Dr. Patzwahl die Arbeitsgemeinschaft Landtechnik und Landwirtschaftliches Bauwesen in Bayern e.V. und die Firma Beinlich als Unternehmen im nachgelagerten Bereich anfragen. Außerdem sollen der Bayerische Bauernverband und der Fränkische Weinbauverband kontaktiert werden. Um die rechtzeitige Einladung zur Vereinsgründung und die Ausarbeitung einer Satzung wollen sich Lilienbeckers kümmern. Den Finanzplan will Dr. Patzwahl erstellen. Weitere interessierte Landwirte und Privatpersonen können sich gerne noch beteiligen.

Studenten-Projekt zur Kritischen Rekonstruktion der Landschaft im Umland Würzburgs

Vom 21. bis 23. April haben 23 Studierende, die bei Prof. Dr. Sören Schöbel Landschaftsarchitektur regionaler Freiräume an der Technischen Universität München studieren, die Kulturlandschaft im Würzburger Norden genauer unter die Lupe genommen. Ulrike Lilienbecker hat die Gruppe betreut und auf einer Exkursion die Schönheiten, aber auch die Problempunkte im Bereich Kulturlandschaft gezeigt. Anschliessend werden die Studierenden die Fragen bearbeiten, wie man neue landschaftliche Strukturen entwerfen und die Landschaft ökologisch, aber vor allem auch im Sinne einer ganzheitlichen Sichtweise aus sozialer und ästhetischer Sicht nachhaltiger gestalten kann. Die Abschlusspräsentation findet dann am 12. Juli 2018 im Alten Rathaus in Kürnach statt.

Neues kurz vor Jahresschluss

Im November ist noch einiges passiert, über das wir Sie noch kurz informieren möchten, bevor das Jahr bald zu Ende geht.

LEADER-Förderbescheid eingetroffen

Jetzt können wir mit der Mehr-als-Kraut-und-Rüben-Tour endlich loslegen: Ende November ist der Förderbescheid von LEADER per Post in Bergtheim eingetroffen. Richtig los geht es dann im Januar, da die Terminkalender vor Weihnachten bei allen schon voll sind. Wir freuen uns schon sehr, dieses Projekt mit Ihnen umzusetzen. Wir werden zwar nicht zum Start der Landesgartenschau im April fertig sein können, aber vom 4. bis zum 16. Juni ist der Würzburger Norden zu Gast auf dem Stand von Stadt und Landkreis. Und da wollen wir den Startschuss für die Tour geben. Ansonsten haben wir ja auch noch unser Veranstaltungsprogramm, das schöne neue und bewährte Veranstaltung enthält und wo von Mitte April bis Anfang Oktober an jedem Wochenende etwas los sein wird.

Jahreskarte für Landesgartenschau verlost

Wie bei der öffentlichen Mitgliederversammlung am 8. November in Oberpleichfeld versprochen, ist eine Jahreskarte für die Landesgartenschau unter den denjenigen Gemeinderäten und Bürgern verlost worden, die den Fragebogen zur Evaluierung ausgefüllt haben. Als Gewinner wurde nun bei der letzten Sitzung der Lenkungsgruppe am 29. November in Untereisenheim Chris Grötzner aus Güntersleben gezogen. Wir gratulieren herzlich!

Interkommunale Gemeinderatssitzung am 21. März 2018

Für Mittwoch, den 21. März 2018 ist eine sogenannte „interkommunale Gemeinderatssitzung“ geplant, also eine gemeinsame Sitzung aller Gemeinderätinnen und Gemeinderäte im Würzburger Norden. Auch in anderen ILE-Regionen hat so etwas schon stattgefunden, um einen Überblick über den gesamten Prozess zu geben und Projekte vorzustellen. Auf der Sitzung im Würzburger Norden wollen die zehn Bürgermeisterinnen und Bürgermeister speziell über das Thema Grundwasserschutz informieren. Die gemeinsame Gemeinderatssitzung ist öffentlich.

Besprechung Grundwasserschutz beim Umweltministerium

Am 17. November sind sechs Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zum Umweltministerium nach München gefahren, um dem Referat Wasserwirtschaft das Anliegen der Region im Bereich Grundwasserschutz näher zu bringen. Mit dabei waren auch MdL Manfred Ländner und vom Wasserwirtschaftsamt Dr. Walter und Horst Herrmann. Das ganzheitliche Vorgehen der Kommunen bzw. der Kommunalen Allianz wurde ausdrücklich gelobt und das Ministerium will die Region fachlich unterstützen.

Von der Region sehr begrüßt wurde, dass der Freistaat ein Grundwassermodell erstellen lassen möchte. Um so ein Modell zu erarbeiten, braucht es viele Untersuchungen im Untergrund und Zeit. Aber es ist notwendig, damit man weiß, wie sich die geologische Struktur, die Mechanismen der Grundwasserneubildung, die tatsächliche oder gar zukünftige Grundwasserneubildung darstellen.

Die Nachricht, dass die Antragsfrist für eine Pilotstudie auf Ende 2018 verlegt wurde, wurde von den Bürgermeistern ebenfalls positiv aufgenommen.

Es gibt aber noch eine ganze Reihe offener Fragen u.a. auch an das Landwirtschaftsministerium. Daher ist vereinbart worden, dass ein zweiter Besprechungstermin auf Referatsleiterebene mit den Vertretern der Allianz Würzburger Norden, MdL Ländner, Umwelt- und Landwirtschaftsministerium und der Obersten Landesplanungsbehörde in München stattfinden soll.

Gemeinsames Veranstaltungsprogramm für das Landesgartenschaujahr 2018 vorgestellt 

Zwei Traktoren und zehn Bürgermeister vor der historischen Amtskellerei in Prosselsheim – ein Bild, das man nicht mehr so schnell vergißt! Beim Pressetermin am 12. September diente es als guter Aufhänger. Um einerseits auf die geplante „Mehr-als-Kraut-und-Rüben-Tour“ hinzuweisen, bei der ja bekanntlich ein (!) Traktor die Hauptrolle spielen wird. Und anderseits, um das gemeinsame Veranstaltungsprogramm vorzustellen, das wir für das Landesgartenschaujahr 2018 zusammengestellt haben und das nun im Entwurf fertig ist. Von April bis Oktober 2018 wird es an jedem Wochenende einen spannenden Programmpunkt im Würzburger Norden geben. Die breite Palette reicht vom Bulldog-Treffen über eine Wildkräuterführung mit Kochkurs, eine Trachtenschau mit Kaffeekränzchen, eine Wiesenweihe-Safari, einen Waldspaziergang mit Weinprobe, eine „Saure-Gurken-Zeit“ mit Gürkchen selber ernten und einmachen, den Tag der offenen Gartentür bis hin zum Sommerabend in der Kartause.
Schauen Sie mal, was die Region so auf die Beine gestellt hat… Das Faltblatt mit allen Programmpunkten können Sie gerne hier als PDF-Dokument herunterladen. Bitte beachten Sie, das Faltblatt ist noch ein Entwurf.