Am 20. September 2026 war es endlich so weit: Das neue Schwamm-Mobil des Schwammgebiets „Würzburger Norden und Mainschleife Plus“ wurde im Rahmen des Kulturherbstes in Untereisenheim offiziell vorgestellt und feierlich eingeweiht. Zu diesem besonderen Anlass kamen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus 14 der 16 Mitgliedskommunen zusammen und setzten damit ein gemeinsames Zeichen für einen nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser.
Das Schwamm-Mobil ist als mobile Informations- und Mitmachstation konzipiert. An verschiedenen Experimentierstationen können Besucherinnen und Besucher anschaulich erleben, wie Wasser gespeichert, versickert, gefiltert und effizient genutzt werden kann. Ergänzt wird das Angebot durch informative Schautafeln, die aufzeigen, welche Maßnahmen Kommunen, Unternehmen und Privathaushalte ergreifen können, um Wasser zu sparen und ihre Umgebung widerstandsfähiger gegenüber Trockenperioden und Starkregenereignissen zu machen.
Ziel des Schwamm-Mobils ist es, die Themen Klimaanpassung und Wassermanagement verständlich und greifbar zu vermitteln. Gerade angesichts zunehmender Wetterextreme gewinnt das Prinzip der „Schwammregion“ immer mehr an Bedeutung. Es beschreibt Maßnahmen, die Regenwasser möglichst lange in der Landschaft halten, die Grundwasserneubildung fördern und gleichzeitig das Risiko von Hochwasser minimieren.
Wer das Mobil live sehen möchte hat auch dieses Wochenende noch einmal die Möglichkeit dazu. Es wird erneut beim Kulturherbst direkt vor dem Rathaus in Untereisenheim aufgebaut.
Künftig kann das Schwamm-Mobil kostenfrei von Vereinen, Bildungseinrichtungen, Kommunen sowie weiteren Gruppen innerhalb des Schwammgebiets ausgeliehen werden. Dadurch sollen die Inhalte rund um den bewussten Umgang mit Wasser möglichst vielen Menschen in der Region zugänglich gemacht werden.
Weitere Informationen zu den Ausleihmodalitäten und Buchungsmöglichkeiten werden in Kürze veröffentlicht.

Bei der Vorstellung des Schwammmobils versammelten sich in Untereisenheim Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Kommunen: Frank Albert (Unterpleichfeld/von links), Maximilian Hertlein (Schwanfeld), Christian Albert (Estenfeld), Michael Freudenberger (Güntersleben), Ruben Mödl (Prosselsheim), Heiko Bäuerlein (Volkach), Michael Burger (Bergtheim), Vorsitzender Christian Holzinger (Eisenheim), Gabriele Grützner-Ledermann (Kürnach), Sibylle Säger (Nordheim), ILE-Umsetzungsbegleiterin Theresa Ott, Martina Rottmann (Oberpleichfeld), Christine Holzinger (Hausen), Daniel Scheller (Kolitzheim) und Elisabeth Drescher (Sommerach). Foto: Irene Konrad


